Die Modelle im Detail
Diese Übersicht richtet sich an Poolbesitzer, die einen Roboter für einen Einbau- oder Aufstellpool suchen und zuerst Beckentyp, Reinigungsumfang und Laufzeit sortieren wollen. Verglichen werden sechs Modelle aus den Amazon-Produktfiches für Deutschland, geprüft am 29. September 2026. Ein eigener Test ist das nicht: Alle Werte sind Herstellerangaben aus den Produktseiten, eigene Messungen gibt es nicht.
1 · Unsere Wahl
AIPER Scuba S1 (2026)
Poolroboter4,4/5 aus 1607 Amazon-Kundenbewertungen (Stand 29. September 2026)
Unsere Wahl ist der Scuba S1, weil seine Produktseite als einzige die vollständige Kette aus Boden, Wänden, Wasserlinie und flachen Bereichen ab 30 cm Wassertiefe beschreibt, dazu fünf Reinigungsmodi inklusive Wochenplan. Im Eco-Modus sind 240 bis 270 Minuten Laufzeit angegeben, in den Modi Auto, Boden, Wand und Zeitplan bis zu 180 Minuten. Elf Sensoren und das WavePath-Muster sollen die Fläche systematisch abdecken, die Doppelfiltration arbeitet mit einem austauschbaren 3-Mikron-Feinfilter und einem 180-Mikron-Standardfilter. Was die Produktseite nicht liefert: eine Beckenfläche in Quadratmetern, das Gewicht und die Akkukapazität. Die Kletterfähigkeit bleibt ohne Winkelangabe beschrieben, als Wassertiefe ist nur das Minimum von 30 cm genannt. Für die Auswahl heißt das: Wer eine konkrete Flächenangabe vor dem Kauf braucht, findet sie beim BOTLUXE PC10 oder beim Beatbot AquaSense 2 Pro. 4,4 von 5 Sternen aus 1607 Bewertungen.
Stärken
- Der Scuba S1 reinigt laut Fiche Boden, Wände, Wasserlinie und flache Bereiche ab 30 cm Wassertiefe und bietet fünf Reinigungsmodi inklusive Wochenplan.
- Im Eco-Modus sind 240 bis 270 Minuten Laufzeit angegeben, in den Modi Auto, Boden, Wand und Zeitplan bis zu 180 Minuten.
- Elf Sensoren, Dual-Path-Algorithmen und das WavePath-Muster sollen eine systematische Abdeckung mit minimaler Überlappung sichern.
- Die Doppelfiltration kombiniert einen austauschbaren 3-Mikron-Feinfilter mit einem 180-Mikron-Standardfilter; App-Steuerung und OTA-Updates sind vorhanden.
- Zwei Jahre Garantie sind angegeben.
Schwächen
- Die Fiche nennt keine Poolgröße in Quadrat- oder Kubikmetern, kein Gewicht und keine Akkukapazität.
- Die Kletterfähigkeit wird nur allgemein über das Kettenfahrwerk beschrieben, ohne Winkelangabe.
- Als Wassertiefe ist ausschließlich das Minimum von 30 cm angegeben.
Für wen: Für Einbau- und Aufstellpools, die regelmäßig samt Wasserlinie und flachen Zonen gereinigt werden sollen.
Nicht geeignet, wenn der Pool flache Zonen unter 30 cm Wassertiefe hat oder ein Gerät für sehr große Becken mit genauen Flächenangaben gebraucht wird.
Weitere Merkmale
- FilterDual-Layer-Filtersystem: austauschbarer 3-Mikron-Feinfilter + 180-Mikron-Standardfilter
Preis bei Amazon ansehen2 · Bis 170 m²
BOTLUXE PC10
Poolroboter4,5/5 aus 399 Amazon-Kundenbewertungen (Stand 29. September 2026)
Der PC10 ist der einzige Kandidat dieser Seite, der eine Beckenfläche in Quadratmetern nennt: bis 170 m² bei einer Wassertiefe bis 3 m. Damit passt er auf Aufstell- und Einbaupools und deckt Boden, Wände und Wasserlinie in drei Modi ab, wobei der AUTO-Modus zuerst Wände und Wasserlinie und danach den Boden bearbeitet. Drei bürstenlose Motoren erzeugen laut Produktseite eine Saugleistung von bis zu 18.927 Litern pro Stunde, der 4-Liter-Filterkorb arbeitet mit einem 150-µm-Sieb. Der Akku mit 5.200 mAh soll bis 120 Minuten laufen und in 2,5 Stunden voll laden, danach kehrt der Roboter selbst zum Beckenrand zurück. Zwei Reserven: Eine App- oder Fernbedienung wird nicht beschrieben, gestartet wird am Gerät, und die Garantie liegt bei zwei Jahren. Gewicht und Geräuschpegel fehlen. 4,5 von 5 Sternen aus 399 Bewertungen.
Stärken
- Der PC10 arbeitet laut Fiche komplett kabellos mit drei bürstenlosen Motoren und einer Saugleistung von bis zu 18.927 LPH.
- Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie in drei Modi; im AUTO-Modus werden zuerst Wände und Wasserlinie, dann der Boden bearbeitet.
- Der 5.200-mAh-Akku soll bis zu 120 Minuten Laufzeit bieten und in 2,5 Stunden vollständig laden, danach kehrt der Roboter automatisch zum Poolrand zurück.
- Der 4-L-Filterkorb mit 150-µm-Sieb eignet sich für Aufstell- und Einbaupools bis 170 m² Fläche und 3 m Wassertiefe.
Schwächen
- Gewicht, Geräuschpegel und eine Angabe zur Filterleistung ausserhalb der LPH fehlen in der Fiche.
- Eine Steuerung per App oder Fernbedienung wird nicht beschrieben, die Reinigung startet am Gerät.
- Der Hersteller nennt nur eine 2-Jahres-Garantie, was unter dem Üblichen für Akku-Poolroboter liegt.
Für wen: Für Besitzer von Aufstell- oder Einbaupools bis rund 170 m², die Boden, Wände und Wasserlinie automatisch reinigen wollen.
Nicht geeignet, wenn wenn eine App-Steuerung oder eine Garantie über zwei Jahre hinaus gefordert ist.
Weitere Merkmale
- Beckengrößebis 170 m²
- Filter4-L-Filterkorb mit 150-µm-Sieb
Preis bei Amazon ansehen3 · Oberfläche und Wasserklärung
Beatbot AquaSense 2 Pro
Poolroboter4,4/5 aus 78 Amazon-Kundenbewertungen (Stand 29. September 2026)
Der AquaSense 2 Pro verfolgt den breitesten Ansatz: fünf Funktionen in einem Gerät, also Oberfläche, Wasserlinie, Wände, Boden und Wasserklärung. Die Navigation stützt sich laut Produktseite auf CleverNav mit Vierkern-CPU und 22 Sensoren, davon zwei Ultraschallsensoren, mit S- und N-förmigen Bahnen. Wichtig für die Einordnung: Die 11 Stunden Laufzeit gelten nur für die Oberflächenreinigung, für Boden und Wände sind es 5 Stunden. Der Akku hat 13.400 mAh, die Pumpe ist mit 200 Watt und 20.800 Litern pro Stunde angegeben. Die ClearWater-Technologie soll bis 374.755 Liter klären, was die Wasserklärung beschreibt und nicht die Beckengröße. Die Fläche liegt bei bis zu 360 m², dem höchsten Wert dieser Seite. Gewicht, Beckentyp und Reinigungsdauer pro Zyklus fehlen. 4,4 von 5 Sternen aus 78 Bewertungen.
Stärken
- Der AquaSense 2 Pro reinigt laut Fiche Oberfläche, Wasserlinie, Wände und Boden und klärt zusätzlich das Wasser.
- Über die App lässt sich der Roboter auf der Wasseroberfläche steuern; nach der Reinigung oder bei niedrigem Akkustand parkt er automatisch über Wasser und SmartDrain lässt das Wasser ab.
- Die 13 400-mAh-Batterie erlaubt bis zu 11 Stunden Oberflächen- oder 5 Stunden Boden- und Wandreinigung für Pools bis 360 m².
- Die ClearWater-Technologie reinigt laut Fiche bis zu 374 755 Liter viermal schneller als herkömmliche Klärmittel.
- Eine 200-W-Pumpe mit 20 800 L/h ist angegeben; App-Steuerung läuft über 5G/2,4-GHz-WLAN und Bluetooth mit OTA-Updates.
Schwächen
- Die Fiche nennt keinen Beckentyp, kein Gewicht und keine Reinigungsdauer pro Zyklus.
- Die Angabe «bis zu 374 755 Liter» betrifft die Wasserklärung, nicht die Beckengröße.
- Die 11 Stunden Laufzeit gelten nur für die Oberflächenreinigung, für Boden und Wände sind es 5 Stunden.
Für wen: Für Pools bis 360 m², bei denen Oberfläche, Wasserlinie und Wasserqualität mit einem Gerät gepflegt werden sollen.
Nicht geeignet, wenn der Pool deutlich größer als 360 m² ist oder ein möglichst leichtes Gerät zum Herausheben gebraucht wird – das Gewicht fehlt in der Fiche.
Weitere Merkmale
- Beckengrößebis 360 m²
- Filterultrafeine Doppelschicht-Filtration; ClearWater-Technologie klärt bis 374 755 Liter
Preis bei Amazon ansehen4 · Blätter an der Oberfläche
Beatbot Sora 70
Poolroboter4,3/5 aus 24 Amazon-Kundenbewertungen (Stand 29. September 2026)
Beim Sora 70 liegt der Schwerpunkt auf der Wasseroberfläche: Das JetPulse-System lenkt mit vier Wasserstrahlen Blätter, Insekten und Pollen zur Saugöffnung, während der Roboter auch Wände, Boden und Flachwasserzonen ab 20 cm Tiefe bearbeitet. Sechs Reinigungsmodi und ein 6-Liter-Schmutzbehälter mit 150-µm-Filter sind angegeben, die Saugleistung mit 25.700 Litern pro Stunde. Der Akku mit 10.000 mAh soll bis 300 m² pro Ladung und bis 5 Stunden Bodenreinigung schaffen; nach dem Lauf parkt der Roboter an der Wasseroberfläche und lässt Wasser ab. Für Wasserlinie und Wände nennt die Produktseite keine eigene Laufzeit, ebenso wenig Gewicht, Ladezeit oder ein Beckenvolumen in Litern. Damit ist er die Wahl, wenn Laub das Hauptproblem ist, und nicht die erste Wahl, wenn eine lange Laufzeit für Boden und Wände gefordert wird. Drei Jahre Garantie sind angegeben, 4,3 von 5 Sternen aus 24 Bewertungen.
Stärken
- Der Sora 70 reinigt laut Fiche Oberfläche, Wasserlinie, Boden und Wände sowie Flachwasserzonen ab 20 cm Tiefe.
- Das JetPulse-System erzeugt mit zwei Düsen vier Wasserstrahlen, die Blätter, Insekten und Pollen an der Oberfläche zur Saugöffnung leiten.
- Die Saugleistung wird mit 25.700 LPH angegeben, der Akku mit 10.000 mAh soll bis zu fünf Stunden Bodenreinigung und 300 m² pro Ladung schaffen.
- Der 6-L-Schmutzbehälter mit 150-µm-Filter arbeitet in sechs Reinigungsmodi, nach der Reinigung parkt der Roboter an der Wasseroberfläche und lässt Wasser ab.
Schwächen
- Gewicht, Ladezeit und der Durchsatz des Filters in Litern pro Stunde werden nicht separat genannt.
- Angaben zu Beckengrösse in Litern oder zur Wassertiefe oberhalb der Flachwasserzone fehlen, ebenso ein Vergleich zur Wand- und Wasserlinienlaufzeit gegenüber der Bodenlaufzeit.
Für wen: Für grosse Pools, bei denen neben Boden und Wänden auch die Wasseroberfläche von Blättern befreit werden soll.
Nicht geeignet, wenn wenn nur der Poolboden gereinigt werden soll oder das Gewicht für das Herausheben entscheidend ist.
Weitere Merkmale
- Beckengrößebis 300 m² pro Akkuladung
- Filter150 µm Filter, 6 L Schmutzbehälter
Preis bei Amazon ansehen5 · Leicht für kleine Becken
Kabelloser Poolsauger für Aufstellpools (Marke unbekannt)
Poolroboter4,6/5 aus 38 Amazon-Kundenbewertungen (Stand 29. September 2026)
Diesen Eintrag führt die Produktseite ohne Marken- und Modellnamen, deshalb steht hier die Bezeichnung aus dem Titel. Die Stärke ist das Gewicht: 8 Pfund laut Produktseite, dazu ein Filter, dessen Deckel ohne Werkzeug abgespült wird. Zwei Motoren nehmen Blätter bis feinen Sand auf, Sensoren und Navigationsmodule erkennen Beckenrand und Hindernisse, nach dem Reinigungslauf parkt das Gerät selbst am Rand. Die Laufzeit liegt bei 120 Minuten pro Ladung für Becken bis 93 m², die Vollladung dauert 3,5 bis 4 Stunden. Zwei Widersprüche sind wichtig: Der Titel nennt nur obenliegende Pools, der Text zusätzlich Einbaupools, und Saugleistung, Akkukapazität, Filterfeinheit sowie ein Gewicht in Kilogramm fehlen. Eine Reinigung der Wände wird nicht beschrieben. Für einen kleinen Aufstellpool mit einer Ladung pro Woche bleibt er der leichteste Kandidat. 4,6 von 5 Sternen aus 38 Bewertungen.
Stärken
- Kabelloser Poolreiniger mit zwei Motoren, der laut Fiche Blätter bis zu feinem Sand aufnimmt.
- 120 Minuten Laufzeit pro Ladung für Becken bis 1.000 Quadratfuß, Vollladung in 3,5 bis 4 Stunden.
- Wiegt laut Fiche nur 8 Pfund und ist damit leicht zu handhaben; Filter lässt sich ohne Werkzeug ausspülen.
- Sensoren und Navigationsmodule erkennen Beckenrand und Hindernisse, das Gerät parkt nach Reinigungsende oder bei niedrigem Akku selbst am Rand. Ein-Knopf-Start und kabelloses Design ohne Schläuche; ein Jahr Garantie laut Fiche.
Schwächen
- Kein Marken- und Modellname in Titel oder Beschreibung; die Fiche bleibt bei „unser Poolreinigungsroboter“.
- Widerspruch: Der Titel nennt nur Pools „obenliegend“, der Fließtext zusätzlich Einbaupools bis 1.000 Quadratfuß.
- Keine Angaben zu Saugleistung, Akkukapazität, Filterfeinheit, Gewicht in Kilogramm und Reinigungsgeschwindigkeit.
Für wen: Für Besitzer kleiner Aufstellpools, die einen leichten, kabellosen Sauger ohne App ein einziges Mal pro Ladung laufen lassen wollen.
Nicht geeignet, wenn sie Becken mit mehr als rund 93 m² oder ein Gerät mit angegebener Saugleistung und Filtergröße benötigen.
Weitere Merkmale
- Beckengrößebis 1.000 Quadratfuß
- Filterintegrierter Filter, Deckel abnehmbar und mit dem Schlauch abspülbar
- Gewicht8 Pfund
Preis bei Amazon ansehen6 · Lange Laufzeit ohne App
WITBOX Poolroboter 2026
Poolroboter5/5 aus 5 Amazon-Kundenbewertungen (Stand 29. September 2026)
Der WITBOX kombiniert die längste Laufzeit dieser Seite mit einer einfachen Bedienung: bis 210 Minuten pro Ladung bei 3,5 Stunden Ladezeit, ausgelegt für Becken bis 200 m². Ein-Knopf-Start, Auto-Parking am Beckenrand und Wasserablass beim Herausheben sind beschrieben, eine App nicht. Verlängerte Bürsten und zwei Saugöffnungen nehmen laut Produktseite große Blätter, Zweige, feinen Sand bis Kieselsteine auf, der 2,7-Liter-Filterkorb ist mit einem 180-µm-Feinfilter ausgestattet, was bei feinem Sand die Grenze darstellt. Der Titel enthält Tippfehler und keine Marke, WITBOX steht nur im Fließtext, ein Modellname fehlt. Gewicht, Akkukapazität und Saugleistung in Zahlen sind nicht angegeben. Die fünf Bewertungen ergeben die Note 5. Wer lange Laufzeit und einen großen Filterkorb ohne App sucht, findet hier die passende Kombination.
Stärken
- Laufzeit bis 210 Minuten pro Ladung bei nur 3,5 Stunden Ladezeit – laut Fiche ausreichend für Becken bis 200 m².
- Verlängerte Bürsten und breitere duale Saugöffnungen nehmen große Blätter, Zweige, feinen Sand und Kieselsteine auf.
- Routenplanung passt sich an Form und Größe des Beckens an (rund, oval, rechteckig, unregelmäßig).
- Auto-Parking am Beckenrand bei schwachem Akku oder nach Reinigungsende; Entnahme mit Haken oder schwimmendem Griff. 2,7-L-Filterkorb mit 180-µm-Feinfilter fängt Sand bis große Blätter; geeignet für Fliesen, Fiberglas, Beton und Vinyl.
Schwächen
- Kein Gewicht, keine Akkukapazität (Ah/Wh), keine Saugleistung in Zahlen und keine Lautstärke angegeben.
- Der Titel enthält Tippfehler und keine Marke; „WITBOX“ steht nur im Fließtext, ein Modellname fehlt.
- Die gefilterte Partikelgrenze von 180 µm ist für feinen Sand grenzwertig; kein HEPA-Filter wie bei Wettbewerbern.
Für wen: Für Poolbesitzer bis 200 m², die eine lange Laufzeit, Ein-Knopf-Bedienung und einen großen Filterkorb ohne App wollen.
Nicht geeignet, wenn sie ein Gerät mit angegebenem Gewicht, Akkukapazität oder feinerer Filtration (HEPA) suchen.
Weitere Merkmale
- Beckengrößebis 200 m² pro Ladung
- Filter2,7-L-Filterkorb mit 180-µm-Feinfilter
Preis bei Amazon ansehenWie wählen Sie einen Poolroboter für Ihr Becken?
Zuerst der Beckentyp, dann die Fläche
Der Beckentyp entscheidet vor allen anderen Kriterien. Aufstellpool und Einbaupool haben unterschiedliche Wände und Wasserlinien, und mehrere Produktseiten dieser Seite nennen den Typ überhaupt nicht. Wo eine Fläche steht, reicht die Spanne von 93 m² beim kabellosen Sauger über 170 m² beim BOTLUXE PC10 und 200 m² beim WITBOX bis 300 m² beim Sora 70 und 360 m² beim AquaSense 2 Pro. AIPER, Beatbot Sora 70 und der kabellose Sauger lassen eine Flächenangabe vermissen, dort bleibt nur die Wassertiefe als Anhaltspunkt.
Reinigungsumfang: Boden, Wand, Wasserlinie
Der Reinigungsumfang trennt die Modelle stärker als die Fläche. Der Scuba S1 beschreibt Boden, Wände, Wasserlinie und flache Bereiche ab 30 cm Tiefe, der PC10 alle drei Bereiche inklusive AUTO-Modus, der AquaSense 2 Pro fünf Funktionen samt Wasserklärung. Beim Sora 70 kommen Wasseroberfläche und Flachwasser ab 20 cm hinzu, beim WITBOX und beim kabellosen Sauger ist dagegen nur der Boden beziehungsweise die Bürsten- und Saugöffnungsarbeit beschrieben. Wer Wände und Wasserlinie wirklich braucht, sollte diesen Punkt zuerst prüfen.
Laufzeit richtig lesen
Laufzeitangaben sind nicht vergleichbar, solange der Modus fehlt. Beim Scuba S1 stehen 240 bis 270 Minuten im Eco-Modus, aber nur bis 180 Minuten in den Modi Auto, Boden, Wand und Zeitplan. Beim AquaSense 2 Pro gelten 11 Stunden ausschließlich für die Oberfläche, für Boden und Wände sind es 5 Stunden. Der WITBOX nennt 210 Minuten, der PC10 kommt auf 120 Minuten, der Sora 70 bis 5 Stunden Bodenreinigung. Ladezeiten von 2,5 bis 4 Stunden gehören zur Planung dazu, weil das Gerät während des Ladens nicht arbeitet.
Filterfeinheit und Behältergröße
Für feinen Sand ist die Filterfeinheit das entscheidende Maß. Der Scuba S1 kombiniert einen 3-Mikron-Feinfilter mit einem 180-Mikron-Standardfilter, der PC10 arbeitet mit einem 150-µm-Sieb, der Sora 70 und der WITBOX mit 180 µm, was für groben Schmutz reicht, für feinen Sand aber die Grenze darstellt. Die Behälter reichen von 2,7 Litern beim WITBOX über 4 Liter beim PC10 bis 6 Litern beim Sora 70. Beim AquaSense 2 Pro und beim kabellosen Sauger nennt die Produktseite keine Filterfeinheit.
App-Steuerung oder reine Knopfbedienung
Ob Sie eine App brauchen, hängt davon ab, wie oft Sie eingreifen. Der Scuba S1 und der AquaSense 2 Pro arbeiten mit App, Wochenplan und Updates, der Sora 70 zusätzlich mit Bluetooth. PC10, WITBOX und der kabellose Sauger starten am Gerät, dort ist keine App beschrieben, was weniger Einrichtung und weniger Fehlerquellen bedeutet. Für einen Pool, den Sie wöchentlich einmal reinigen, ist die Knopfbedienung völlig ausreichend; für wechselnde Zeitpläne und Zonen ist die App praktischer.
Kabellos als eigene Kategorie
Alle sechs Modelle dieser Seite arbeiten mit Akku, also ohne Kabel zur Steckdose. Das erleichtert das Einsetzen und Herausheben, bindet Sie aber an die Laufzeit pro Ladung und an die Ladezeit von 2,5 bis 4 Stunden. Wenn Sie gezielt kabellose Geräte nach Laufzeit, Ladezeit und Filter vergleichen wollen, finden Sie die zusammengefasste Auswahl auf der Seite Poolroboter mit Akku. Dort stehen dieselben Kandidaten nach Beckenfläche geordnet, plus zwei weitere Modelle mit KI-Kamera und Routenwahl.
Nicht geeignet, wenn…
- der Pool flache Zonen unter 30 cm Wassertiefe hat oder Sie vor dem Kauf eine genaue Beckenfläche in Quadratmetern brauchen und kein Gerät ohne Flächenangabe akzeptieren: Scuba S1, Sora 70 und der kabellose Sauger nennen keine.
- die Wand- und Wasserlinienreinigung Pflicht ist und die Produktseite sie nicht beschreibt: Beim WITBOX und beim kabellosen Sauger ist nur die Arbeit am Boden beziehungsweise mit Bürsten und Saugöffnungen beschrieben.
- das Becken deutlich mehr als 360 m² Fläche hat, denn das ist der höchste Wert dieser Seite, angegeben für den Beatbot AquaSense 2 Pro.
- der Roboter aus der Ferne per App gesteuert werden soll: Der PC10 und der WITBOX werden am Gerät gestartet, eine App wird in ihren Produktseiten nicht beschrieben.
- das Gewicht oder die Akkukapazität vor dem Kauf feststehen muss: Das Gewicht fehlt bei fünf der sechs Modelle, die Akkukapazität bei drei von ihnen.
Häufige Fragen
Welcher Poolroboter ist der beste für Einbau- und Aufstellpools?
Unsere Wahl ist der AIPER Scuba S1, weil seine Produktseite Boden, Wände, Wasserlinie und flache Bereiche ab 30 cm Tiefe beschreibt, mit fünf Reinigungsmodi und 240 bis 270 Minuten Laufzeit im Eco-Modus. Wer eine konkrete Beckenfläche vor dem Kauf braucht, findet sie beim BOTLUXE PC10 mit 170 m² oder beim Beatbot AquaSense 2 Pro mit 360 m². Eine eigene Messung gibt es hier nicht, alle Werte sind Herstellerangaben.
Reinigt ein Poolroboter auch Wände und Wasserlinie?
Nicht jedes Modell. Der Scuba S1, der PC10 und der AquaSense 2 Pro beschreiben Wände und Wasserlinie ausdrücklich, der Sora 70 zusätzlich die Wasseroberfläche. Beim WITBOX und beim kabellosen Sauger nennt die Produktseite dagegen nur die Arbeit am Boden mit Bürsten und Saugöffnungen. Wenn Wände und Wasserlinie zu Ihren Hauptproblemen gehören, prüfen Sie diesen Punkt, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.
Wie lange läuft ein Poolroboter pro Akkuladung?
Das hängt vom Modus ab. Der Scuba S1 kommt laut Produktseite im Eco-Modus auf 240 bis 270 Minuten, in den übrigen Modi auf bis zu 180 Minuten. Der WITBOX nennt 210 Minuten, der PC10 und der kabellose Sauger 120 Minuten, der Sora 70 bis 5 Stunden Bodenreinigung. Beim AquaSense 2 Pro gelten 11 Stunden nur für die Oberfläche, für Boden und Wände sind es 5 Stunden. Die Ladezeiten liegen zwischen 2,5 und 4 Stunden.
Wie groß darf das Becken für einen Poolroboter sein?
Die Angaben dieser Seite reichen von 93 m² beim kabellosen Sauger bis 360 m² beim AquaSense 2 Pro; der PC10 nennt 170 m², der WITBOX 200 m², der Sora 70 erreicht 300 m². Der Scuba S1 und der Sora 70 geben zusätzlich eine Mindest-Wassertiefe an, 30 cm beim Scuba S1 und 20 cm für Flachwasserzonen beim Sora 70. Liegt die Fläche darüber, sollten Sie ein Modell mit höherer Angabe wählen.
Braucht ein Poolroboter eine App?
Nein. Der PC10, der WITBOX und der kabellose Sauger werden am Gerät gestartet, eine App oder Fernbedienung wird in ihren Produktseiten nicht beschrieben. Der Scuba S1 und der AquaSense 2 Pro arbeiten dagegen mit App, Wochenplan und Updates, der Sora 70 zusätzlich mit Bluetooth. Eine App lohnt sich, wenn Sie Zeitpläne, Zonen oder Modi wechseln wollen; für eine wöchentliche Reinigung reicht die Knopfbedienung.
Lohnt sich ein kabelloser Poolroboter?
Kabellos bedeutet weniger Aufwand beim Einsetzen und Herausheben, aber Sie sind an die Laufzeit pro Ladung gebunden. Der kabellose Sauger dieser Seite wiegt laut Produktseite 8 Pfund und läuft 120 Minuten für Becken bis 93 m², der WITBOX 210 Minuten für 200 m², der AquaSense 2 Pro bis 360 m². Wenn Sie gezielt nach kabellosen Modellen suchen, finden Sie die Auswahl auf der Seite Poolroboter mit Akku.
IIlias, Robocompas
Die Modelle werden anhand der Produktseiten auf Amazon.de ausgewählt, festgehalten und datiert. Fehlende Angaben kennzeichnen wir, statt sie zu raten, und wir stellen keinen Test dar, der nicht wirklich gemacht wurde.
Unsere Methode